Die Rampensau am Mikrofon

Wir alle kennen ihn. Den DJ, der sich am Mikrofon verhält, als würde er gerade die Autoscooter-Runde auf dem Jahrmarkt ansagen: „Und die nächste Rrrrrunde geht rrrrückwärts! Die Hände in die Hööööhe!“

Das Ganze wird meistens garniert mit flachen Witzen über die Schwiegermutter oder Aufforderungen zur Polonaise, die bei den Gästen akuten Fluchtreflex auslösen.

Es gibt einen feinen Unterschied zwischen einem Moderator und einer Rampensau.

Der Entertainer auf Ego-Trip (Die Rampensau)

Dieser DJ-Typ glaubt, er sei der Hauptact des Abends. Die Musik ist nur die Begleitung für seine eigene Show. Er quatscht in jeden Übergang, singt schief mit und moderiert jeden Song an („Und jetzt ein Klassiker für die Mädels!“). Das Ergebnis: Die Stimmung wirkt gezwungen, und die Gäste fühlen sich eher wie in einer schlechten Karaoke-Bar als auf einer stilvollen Feier.

Der unsichtbare Faden (Der Moderator)

Ein professioneller DJ moderiert dezent, zielsicher und mit Klasse. Er meldet sich dann zu Wort, wenn es nötig ist – zum Beispiel, um das Buffet zu eröffnen, den Eröffnungstanz anzukündigen oder den Brautstraußwurf zu koordinieren.

Den Rest der Zeit lässt er die Musik sprechen. Ein flüssiger Übergang von einem Song zum nächsten baut viel mehr Stimmung auf als jeder Spruch ins Mikrofon.

Mein Ansatz

Ich halte es so: Weniger ist mehr. Ich bin kein Animateur, der deine Gäste mit Gewalt zum Mitmachen zwingt. Mein Ziel ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der die Leute von ganz alleine tanzen wollen – einfach, weil die Musikauswahl und die Übergänge stimmen. Und wenn ich das Mikrofon in die Hand nehme, dann hat das Hand und Fuß (und Stil).

Wie viel Moderation wünschst du dir für dein Event? Lass uns darüber sprechen – trage deine Wünsche einfach in meinem Preiskalkulator ein!